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INCENTO-Verbrauchertipp: Jetzt Heizöl kaufen!

Die Versorgungslage mit Heizöl ist angespannt. Erste Tankstellen im Rheinland blieben in der letzten Woche schon geschlossen, sollten die Temperaturen in den kommenden Wochen stark fallen, drohen Heizungs-Tanks leer zu laufen. "Wir haben eine solche Entwicklung seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen", betont Achim Buscher von Buscher-Energie im INCENTO-Gespräch und empfiehlt den Verbrauchern, ihre Tanks aufzufüllen. "Wenn die eingelagerte Menge nicht ausreicht, um über die kalten Monate zu kommen, sollte man jetzt Heizöl bestellen. Auch wenn die Preise hoch sind, empfehlen wir jetzt zu kaufen. Niemand kann aktuell zuverlässig einschätzen, ob sich die Lage entspannen wird." Eine ganze Reihe von Aspekten spielt hier eine Rolle: "Neben dem Niedrigwasser auf dem Rhein haben ein Großbrand in einer Raffinerie in Süddeutschland und technische Probleme in der Raffinerie in Wesseling im Verlauf des Jahres schon zu Einschränkungen in der Produktion geführt. So ist nun in den letzten Wochen eine Verknappung an Heizöl entstanden, die wir so nicht bisher nicht kannten."
Artikel vom 29.10.2018

INCENTO-Verbrauchertipp: <strong>Jetzt Heizöl kaufen!</strong>
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Niedrigwasser macht Transporte schwierig

Niedrigwasser macht Transporte schwierig

Das Niedrigwasser macht auch den Nachschub mit Rohöl aus Rotterdam extrem schwierig.

Das wichtigste Problem bleibt aber der niedrige Pegel des Rheins. "Von Rotterdam aus kommt das Rohöl über den Rhein zu uns und wird dann hier in den Raffinerien weiter verarbeitet", erläutert Achim Buscher. "Aufgrund des extremen Niedrigwassers dürfen die Schiffe nur noch mit sehr wenig Öl beladen werden – und die ausbleibenden Mengen fehlen dann in den Raffinerien." Einen Ausblick auf die weitere Heizperiode kann man in dieser Situation kaum zuverlässig wagen. "Das Problem besteht darin, dass bei viel Regen und einem Anstieg der Pegel einerseits eine Entspannung der Liefersituation zu erwarten ist. Andererseits wird bei kälterer Witterung sofort die Nachfrage steigen. Ob sich beide gegenläufigen Tendenzen die Waage halten werden, hängt von der Wetterentwicklung ab. Aber eines kann man heute schon sagen: So richtig entspannt wird die Versorgungslage in diesem Winter vermutlich nicht mehr werden." Gleichzeitig ist heute die Gefahr noch nicht gebannt, dass es wirkliche Engpässe in der Versorgung geben könnte. "Aus diesem Grunde empfehlen wir unseren Kunden jetzt zu kaufen. Auch wenn wir in unserer Gruppe als Shell-Markenpartner wirklich gut aufgestellt sind, kann es bei einem starken Wintereinbruch schnell eng werden. Und wenn man dann gut gefüllte Tanks hat, kann man einfach besser schlafen."