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Medizinische Leistungen

Auf die Variabilität kommt es an

Die Herzfrequenz sagt viel über unseren Gemütszustand aus. "Wenn die Frequenz variabel ist, können wir sicher sein, dass der Ausgleich von Anspannung und Entspannung gut funktioniert. Verharrt die Frequenz hingegen in einem engen Bereich, ist der Körper dauerhaft in einem Stress- und Alarmzustand. Ungesund und auf Dauer gefährlich", weiß Dr. Robert Leufgens. Hier lesen Sie mehr über die neue Analysemethodik.
 
Artikel vom 25.05.2016

Auf die <strong>Variabilität</strong> kommt es an
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Wenn der Urmensch einem Säbelzahntiger gegenüberstand, musste er schnell reagieren. Blutdruck hoch, Zucker ins Blut ausschütten, Atemfrequenz erhöhen, volle Aufmerksamkeit auf den bevorstehenden Kampf oder die schnelle Flucht. "Gleichzeitig wurden alle Funktionen, die in dieser lebensbedrohlichen Situation nicht notwendig waren, zurückgefahren. Als zentrale Steuerungsstelle für das Ein- und Ausschalten dieser Körperfunktionen, die wir mit unserem Willen nicht beeinflussen können, dient das vegetative Nervensystem" erläutert Dr. Leufgens. "Und in den Urzeiten funktionierte das auch ganz problemlos und automatisch. Waren Kampf oder Flucht abgeschlossen - immer verbunden mit einer großen körperlichen Anstrengung - wurde das Signal zum Herunterfahren des Angriffsmodus gegeben. Heute ist die Situation anders: Wir erleben immer noch bedrohliche Situationen, zum Beispiel, wenn ein Gespräch mit dem Chef problematisch verläuft. Aber wir können weder mit einem Sprint fliehen, noch können wir mit dem Chef in den Boxring steigen. Bedeutet: Der Körper schaltet zwar in den Angriffsmodus - aber es kommt zu keiner körperlichen Aktion. Der Stress des Körpers wird nicht über entsprechende Aktionen abgebaut."  

"Wenn dann keine gute Variabilität mehr vorliegt, ist es meist so, dass sich der Körper in einem ständigen Alarmzustand befindet. Dieser permanente Stress lässt den Blutdruck steigen, den Zuckerspiegel im Blut erhöhen, der aber durch keine Muskelbewegung verbraucht und somit wieder gesenkt wird; der Sympathikus hält alle Organe in (Hoch-) Spannung. Der Parasympathikus hingegen läuft auf Sparflamme und somit auch das Verdauungssystem, Hormonsystem und das Immunsystem - und somit auch das körpereigene “Reparatur und Regenerationssystem”. Irgendwann ist es zu keiner Tageszeit für das vegetative Nervensystem mehr möglich, die Energiespeicher wieder aufzufüllen, und die Kommunikation der Zellen untereinander von Kampf und Flucht auf Entspannung, Regeneration und Erholung umzustellen." Da ist es dann natürlich nur eine Frage der Zeit, bis alle Notaggregate aufgebraucht sind und der Körper den Belastungen nicht mehr gewachsen ist. Wie ein Bankkonto, von dem ständig mehr abgehoben als eingezahlt wird.
 

520 Herzschläge werden gemessen

520 Herzschläge werden gemessen

"Die HRV Analyse ist auf 520 Herzschläge ausgelegt.  Es wird der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Herzschlägen (RR Intervalle) gemessen. Wenn hierbei eine Variabilität (unterschiedliche Zeitabstände) zu sehen ist, kann sich der Körper gut auf innere und äußere Reize einstellen. Ist in der HRV Analyse keine Variabilität zu erkennen bedeutet das, dass der Körper sich nicht mehr ausreichend oder gar nicht auf innere und äußere Reize einstellen kann", beschreibt Dr. Leufgens das Messverfahren. "Und wenn diese Variabilität nicht mehr vorliegt, ist es meist so, dass sich der Körper in einem ständigen Alarmzustand befindet. Der Dieser permanente Stress, lässt den Blutdruck steigen, den Zuckerspiegel im Blut erhöhen, der aber durch keine Muskelbewegung verbraucht wird, der Sympathikus setzt alle Organe in Spannung teilweise in Hochspannung. Der Parasympathikus läuft auf Sparflamme und somit auch das Verdauungssystem, Hormonsystem und das Immunsystem. Irgendwann ist es zu keiner tageszeit für das vegetative Nervensystem mehr möglich, die Energiespeicher wieder aufzufüllen, und die Kommunikation der Zellen untereinander von Kampf und Flucht auf Entspannung, Regeneration und Erholung umzustellen." Da ist es dann natürlich nur eine Frage der Zeit, bis alle Notaggregate aufgebraucht sind und der Körper den Belastungen nicht mehr gewachsen ist.

Einfache Untersuchung

Einfache Untersuchung

"Die Untersuchung wird ganz einfach mit einem Brustgurt und einem Sensor in einer ruhigen Situation durchgeführt", beschreibt Robert Leufgens das Verfahren. "Aus den Ergebnissen können wir dann im gemeinsamen Gespräch mit dem Patienten Schlüsse ziehen, die vielleicht auch eine Erklärung für Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, ein Burn-Out-Syndrom oder andere Erkrankungen und ungeklärte Schmerzzustände bieten können.

Aber auch für gesunde Patienten bietet sich diese Untersuchung an. “Denn: Vorbeugen ist besser als heilen.”
 

Facharztpraxis Dres. Brünger / Dr. Leufgens

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