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Medizinische Leistungen

Medikamentenkonsum kritisch prüfen

Der Verbrauch von Medikamenten ist in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. "Unter den Medikamenten mit den höchsten Steigerungsraten sind viele der freiverkäuflichen Medikamente. Aus Gesprächen mit unseren Patienten wissen wir, dass häufig die Meinung vorherrscht, dass diese freiverkäuflichen Medikamente ja nicht so schlimm seien. Aber Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben sie schon", führen Dr. Kirsten Jüngerkes, Dr. Achim Brünger, Dr. Robert Leufgens und Dr. Gisela Allerkamp-Brünger in das Thema ein. Eine häufig zu beobachtende Nebenwirkung des hohen Medikamenten-Konsums: Ein Mangel an Mikronährstoffen.
 
Artikel vom 29.04.2018

<strong>Medikamentenkonsum</strong> kritisch prüfen
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Beispiel: Säurehemmer

Beispiel: Säurehemmer

Das ganze Team der Praxis Schlossbleiche kümmert sich engagiert um die Gesundheit der Patienten.

"Bei den Säureblockern lässt sich auch ein weiteres Problem gut verständlich benennen: Die drohenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten", greift Dr. Achim Brünger einen weiteren Aspekt auf. "Wenn man die Magensäure mit diesen Medikamenten blockiert, dann kann zum Beispiel die Aufnahme von ASS sehr eingeschränkt sein. Viele Patienten müssen ASS aber zur Verdünnung ihres Blutes einnehmen. Wenn man parallel regelmäßig Säureblocker schluckt, droht das ASS wirkungslos zu verpuffen – und häufig weiß der behandelnde Arzt davon gar nichts." Die dringende Empfehlung der Ärzte in der Praxis Schlossbleiche lautet also, den Konsum von Medikamenten kritisch zu prüfen und mit dem behandelnden Arzt auch über die Medikamente zu sprechen, die man ohne Rezept kauft und häufiger einnimmt. "Denn ähnliche Probleme, wie am Beispiel der Säurehemmer beschrieben, ließen sich auch für Paracetamol, Cholesterin-Blocker und viele andere Medikamente benennen. Beinahe jedes Medikament hat unter anderem Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel und gerade die Versorgung mit Mikronährstoffen, Vitaminen und Mineralien kann durch die Einnahme von Medikamenten gefährdet sein. Darüber hinaus kann es zu gefährlichen Interaktionen  mit anderen Medikamenten oder auch Nahrungsmitteln kommen. “

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

"Bei den Säureblockern lässt sich auch ein weiteres Problem gut verständlich benennen: Die drohenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten", greift Dr. Achim Brünger einen weiteren Aspekt auf. "Wenn man die Magensäure mit diesen Medikamenten blockiert, dann kann zum Beispiel die Aufnahme von ASS sehr eingeschränkt sein. Viele Patienten müssen ASS aber zur Verdünnung ihres Blutes einnehmen. Wenn man parallel regelmäßig Säureblocker schluckt, droht das ASS wirkungslos zu verpuffen – und häufig weiß der behandelnde Arzt davon gar nichts." Die dringende Empfehlung der Ärzte in der Praxis Schlossbleiche lautet also, den Konsum von Medikamenten kritisch zu prüfen und mit dem behandelnden Arzt auch über die Medikamente zu sprechen, die man ohne Rezept kauft und häufiger einnimmt. "Denn ähnliche Probleme, wie am Beispiel der Säurehemmer beschrieben, ließen sich auch für Paracetamol, Cholesterin-Blocker und viele andere Medikamente benennen. Beinahe jedes Medikament hat unter anderem Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel und gerade die Versorgung mit Mikronährstoffen, Vitaminen und Mineralien kann durch die Einnahme von Medikamenten gefährdet sein. Darüber hinaus kann es zu gefährlichen Interaktionen  mit anderen Medikamenten oder auch Nahrungsmitteln kommen. “

Gemeinsam Alternativen finden

"Dabei geht es uns natürlich nicht darum, dass Patienten mit einer chronischen Erkrankung ihre Medikamente nicht mehr einnehmen sollen", beugt Privatärztin Dr. Gisela Allerkamp-Brünger einem Missverständnis vor. "Aber auch mit diesen Patienten suchen wir nach Wegen, um eine drohende Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralien zu erkennen und zu vermeiden. Gleichzeitig steht bei uns die Suche nach Alternativen zum Medikament im Fokus. Um beim Beispiel der Säureblocker zu bleiben: Hier gäbe es durchaus die Alternative der bewußten Ernährung oder der Einnahme von Basenpulver beziehungsweise der Heilerde, womit viele Patienten ihrem Sodbrennen vorbeugen könnten ohne die Risiken der Blocker auf sich nehmen zu müssen." Viele Patienten greifen gerne auch die Tipps und Hinweise des Ärzteteams auf, wie sich die Ursachen für bestimmte Krankheitsbilder vermeiden lassen. In erster Linie nämlich durch Ernährungsumstellung und Optimierung der Lebensweise. Wer ein ärztliches Gespräch zu diesem Thema mit den Ärzten in der Praxis Schlossbleiche führen möchte, ist herzlich eingeladen, einen Termin zu vereinbaren.