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Medizinische Leistungen

Wie sieht es mit der Entgiftung Ihres Körpers aus?

Ein herrlicher Sommer mit viel Sonnenschein. Prima und so wohltuend. "Aber für unsere Körper auch ein echter Stress-Test", führt Dr. Achim Brünger von der Praxis Schlossbleiche aus. "Denn die UVA- und UVB-Strahlung sorgen dafür, dass freie Radikale entstehen. Grundsätzlich nicht unbedingt schlimm, denn unsere Körper sind darauf eigentlich vorbereitet. Wenn nicht schon durch eine Vielzahl anderer Umwelteinflüsse die Anzahl der freien Radikale erheblich angestiegen wäre. Irgendwann schafft unser Körper die notwendige Entgiftung nicht mehr, das Fass läuft über." Dann drohen ernsthafte Erkrankungen. "Die entzündlichen Prozesse im Körper nehmen zu. Unklare Schmerzen treten auf und auch die Entstehung von Rheumaerkrankungen oder Krebs wird mit einem Übermaß an freien Radikalen in Verbindung gebracht", ergänzt Dr. Kirsten Jüngerkes. Zeit, sich diese freien Radikale einmal genauer anzuschauen.
Artikel vom 31.05.2018

Wie sieht es mit der <strong>Entgiftung Ihres Körpers</strong> aus?
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Schritt 1: Eine Bestandsaufnahme

"Eine Blutuntersuchung ist für uns ein erster wichtiger Schritt", führt Dr. Robert Leufgens aus. "Denn im Blut lassen sich die freien Radikale nachweisen. Je mehr freie Radikale im Blut vorhanden sind, umso intensiver muss der Körper daran arbeiten, dass diese hochaktiven Stoffe durch chemische Prozesse in der Zelle umgewandelt und dann vom Körper ausgeschieden werden können. Diese Fähigkeit des Körpers zur Neutralisierung von freien Radikalen bezeichnet man auch als Entgiftungskapazität" So lässt sich durch die Untersuchung einer Blutprobe sehr gut feststellen, wie hoch der Entgiftungs-Stress ist, dem der Körper ausgesetzt ist. "Je mehr freie Radikale, umso höher die Gefahr, dass nicht genug davon neutralisiert werden können und sich ein gefährlicher Kreislauf in Gang setzt. Bei diesem Kreislauf, der sich selber aufrechterhält, werden Stoffe freigesetzt, die zu einer vermehrten Entzündungsbereitschaft führen. Dagegen muss man entschieden vorgehen und dafür sorgen, dass freie Radikale wieder in ausreichendem Maße neutralisiert werden."

Schritt 2: Die Analyse der Ursachen

Wenn bei einem Patienten eine zu hohe Anzahl von freien Radikalen festgestellt wird, muss die Frage beantwortet werden, was zu der hohen Belastung geführt hat. "Wir schauen uns diese Ursachen sehr genau an. Denn der beste Weg, einen zu hohen Entgiftungs-Stress für den Körper zu vermeiden, besteht darin, dass wir die Entstehung von freien Radikalen minimieren", beschreibt Dr. Gisela Allerkamp-Brünger die Zielsetzung. "Dabei können die Ursachen vielfältig sein. Hohe körperliche oder psychische Belastungen führen in der Regel zur Bildung freier Radikale. Ebenso können aber auch Umwelteinflüsse wie Luftschadstoffe, Pestizide oder Schwermetalle eine Rolle spielen – wie eben auch das UV-Licht. Daneben kann auch der Konsum von Alkohol oder Zigaretten für die Bildung freier Radikale verantwortlich sein. Man sieht: Wenn ein hoher Wert an freien Radikalen im Blut festgestellt wird, bedarf es intensiver Gespräche mit den Patienten, um die Ursachen zu benennen. Ein Ergebnis dieser Gespräche sollte dann sein, dass man Wege überlegt, wie sich zukünftig die Bildung freier Radikale reduzieren lässt. Denn dies ist der nachhaltigste Weg, um unsere Körper vor zu vielen freien Radikalen zu schützen und um unsere Entgiftungskapazitäten nicht voll auszureizen", empfiehlt Frau Dr. Allerkamp-Brünger den Patienten. 

Schritt 3: Die Entgiftungskapazität verbessern

"Um die Entgiftung des Körpers von freien Radikalen zu bewerkstelligen, greift der Körper auf Antioxidantien zurück. Dabei werden in den verschiedenen Zellstrukturen unterschiedliche Substanzen benötigt, um die Neutralisation freier Radikale zu ermöglichen. Grundsätzlich fallen einige wasser- und fettlösliche Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und Hormone in den Kreis der orthomolekularen Substanzen, die für diese Prozesse der Neutralisation benötigt werden", beschreibt Dr. Achim Brünger die komplexen chemischen Abläufe in den menschlichen Zellen. "Im Kern bedeutet dies, dass wir durch die gezielte Gabe von Antioxidantien die Fähigkeiten der Zellen zum Abbau freier Radikale stärken können. Zielgerichtet wird der Körper so in die Lage versetzt, seine Entgiftungskapazität zu steigern und die freien Radikale abzubauen. Gleichzeit sollte aber immer auch Wert darauf gelegt werden, die Ursachen für die Bildung der freien Radikale zu bekämpfen, um so den oxidativen Stress im Körper nachhaltig zu senken."